Termine

Landrichterhaus und ehemalige Synagoge Neustadtgödens
Der Turnverein „Gut Heil“ konkurrierte mit einem Arbeiterturnverein um die Gunst der Mitglieder. Bildarchiv Landrichterhaus
Sonderausstellung 2025/2026
Museum im Landrichterhaus

Heimathirsch und Zwergkaninchen
Vereinsleben im gesellschaftlichen Wandel

Einen Blick auf die Geschichte des deutschen Vereinswesens zu werfen, ist gleichsam eine Seelenschau deutscher Gesellschaften im Wandel der Zeit. Ihre Gründung verdanken viele Vereine engagierten Personen, sogenannte Heimathirsche, die teils selbstlos, teils aus persönlichen Gründen oftmals in mehreren Vereinen Mitglied waren. Die auch als Vereinsmeierei bezeichnete Anhäufung von Mitgliedschaften und Funktionen wirkt aus heutiger Sicht abschreckend, hatte aber durchaus eine soziale Komponente. Der betreffenden Personen wurde Anerkennung und Ansehen zuteil. Dieses Engagement wird sichtbar durch die vielen Vereinsgründungen in der ehemaligen Herrlichkeit Gödens.

Die in der Ausstellung erwähnten historischen Vereine wurden über Zeitungsartikel recherchiert und bilden somit nicht unbedingt die gesamte Bandbreite der Vereine ab. Die noch heute existierenden Vereine sind über das ‚Gemeinsame Register-portal der Länder‘ einzusehen. Insgesamt konnten so 55 Vereine ermittelt werden, die in der ehemaligen Herrlichkeit ihre Spuren hinterlassen haben. Dazu kommen noch mehrere Ortsgruppen von Verbänden und Genossenschaften, die ähnliche Strukturen wie in den Vereinen aufweisen.

Deutschlandweit gibt es über 600.000 eingetragene Vereine. Etwa die Hälfte aller Deutschen ist Mitglied in mindestens einem von ihnen. In der ehemaligen Herrlichkeit Gödens findet sich die ganze Bandbreite der Vereinssparten. Es gründeten sich Freizeit- , Gesellschafts-, Sport-, Musik- und Sozialvereine. Sie führten Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammen oder schlossen diese aus. Regionale Besonderheiten brachten spezielle Vereinsgründungen hervor.

Norddeutsches Schulmuseum Bohlenbergerfeld
Daueraustellung im Schulmuseum
Dauerausstellung Schulmuseum, Untergeschoss

Fibelausstellung im Schulmuseum
Fibelausstellung Schulmuseum
Das Museum und das Museumsgelände bieten zahlreiche Spiel- und Aktivangebote für einen vergnüglichen Ausflug mit der ganzen Familie und hat von März bis Oktober sonntags von 13 – 17 Uhr für jedermann geöffnet!

Die Dauerausstellung des Schulmuseums im Untergeschoss ist komplett überarbeitet und mit einer Fibel-Ausstellung ergänzt worden.

Winterpause von November bis Ende Februar!

Gruppenanmeldungen sind auch in der Winterpause sonntags und an allen anderen Wochentagen (ab 20 Personen) für das Café möglich.

Melden Sie sich auch dafür bitte vorab dienstags – freitags zwischen 9. 00 – 12.00 Uhr bei Nadine Henkensiefken, Tel.: 0171 7095264.

Weitere aktuelle Veranstaltungen im Norddeutschen Schulmuseum Bohlenbergerfeld finden sich auf der Homepage des Schulmuseums ↗.

Schlachtmühle Jever
Die Schlachtmühle Jever von oben
Die Schlachtmühle Jever von oben
Die Mühle und das landwirtschaftliche Museum sind bis 28. März 2026 geschlossen (Winterpause).

Am 29. März 2026 ist von 11-17 Uhr unser Graupenfest zur Saisoneröffnung. Ab dem 30. März 2026 sind Mühle und Museum an jedem Samstag und Sonntag, den Feiertagen und an Brückentagen jeweils von 14-17 Uhr geöffnet, in Juli und August Dienstag bis Sonntag von 14-17 Uhr.

Außerhalb dieser Öffnungszeiten können Mühle und Museum nur nach Anmeldung (als Gruppe) besichtigt werden.

Gruppen können unter info@schlachtmuehle.de oder Tel. 04461-4212 eine Führung vereinbaren.

Weitere aktuelle Veranstaltungen in der Schlachtmühle Jever finden sich auf der Homepage der Schlachtmühle ↗.

Schlossmuseum Jever
Sonderausstellung im Schlossmuseum Jever: VERsammelt. Museumsstücke treffen auf Privatschätze
Sonderausstellung: VERsammelt. Museumsstücke treffen auf Privatschätze

29.03.2026 bis 10.01.2027

Sammeln ist eine zutiefst im Menschen verankerte Leidenschaft, der ein großer Teil der Deutschen nachgeht. Es geht um das Suchen, Entdecken, Besitzen und Zeigen. Macht Sammeln glücklich, bringt es eine Ordnung in das Unübersichtliche und Unbekannte, kann es der Vergänglichkeit etwas entgegensetzen?

In der Ausstellung werden Privates und Museales nebeneinander präsentiert. Schallplatten, Briefmarken, Hobel und natürlich Schätze aus dem Museumsmagazin sammeln sich, um zu erfreuen, zu begeistern, nachdenklich zu machen. Und am Ende steht vielleicht die Frage im Raum: Was könnte ICH eigentlich sammeln?